Eis

Es ist Winter. Die Luft ist trocken und kalt. Tim geht am Ufer lang. Er schaut sich kurz um, blickt jedoch nicht zurück. Seine Knie zittern, seine Hände formen Fäuste, sein Blick wirkt starr und wütend. Seine Schritte werden schneller. Er blickt nicht zurück.

Sommer. Tim und Dave saßen auf einem zerfressenen Sofa und tranken Bier. Es schmeckte nach Wochenende. Im Hintergrund lief laute Musik, deren Text man nicht verstehen konnte. Dunkle Gestalten liefen um sie herum, sie waren kaum zu sehen. Dave stupste Tim an. „Hey, die da hinten?“, Tim sah auf. „Naja, die ist wirklich süß.“, erwiderte er. „Ist eine Bekannte von mir, ich glaube sie würde dich mögen.“, Dave zwinkerte ihn zu. Tim schüttelte nur leicht seinen Kopf, doch Dave stieß ihn immer wieder an und bedeutete ihm, rüber zu gehen. Tim stand auf. Er ging auf sie zu, sprach sie an. Sie konnte kein Wort verstehen, so gestikulierte sie ihn nach draußen zu gehen. Tim folgte ihr.

„Geradeaus, geradeaus weiter“, denkt Tim. Er verdrückt eine Träne, sie darf den Boden nicht erreichen. Gedanken springen in seinen Kopf, Gedanken an den ersten Tag, Gedanken an all das Schöne, Gedanken, die er zu vergessen versucht. Er zückt sein Handy aus der Tasche. 12:45 Uhr. Er geht weiter. „Warum muss mir so etwas passieren?“, fragt er sich im Stillen, „Womit habe ich das verdient?“ Er setzt sich auf eine schneebedeckte Bank und sieht auf das Eis hinaus. Es ist dünn, brüchig, nur ein paar Vögel sitzen darauf und sehen ihn mitleidig an. Er nimmt einen Stein in die Hand und wirft ihn. Er wirft auf den Vogel, auf das Eis, auf alles, auf alles, was vor ihm ist.

Sie tanzten. Die Musik war scheiße, doch sie tanzten. Sein Hirn fühlte sich an wie warme Spaghetti. Er konnte seine Füße nicht koordinieren und sah wie ein Bekloppter aus. Sie lächelte ihn an. Es war Nacht, doch die Sonne schien. Die Tanzfläche verwandelte sich in eine Blumenwiese und sein Herz blieb für eine Sekunde stehen.

Stein für Stein bedeckt immer weiter das Eis. Doch es bricht nicht. Warum bricht es nicht? Welche Kraft kann so stark sein, dass das Eis nicht bricht? Dass es zusammengehalten wird, auch wenn alles andere aufgegeben hätte? Warum kann es nicht wie alles andere einfach in tausende Teile zerspringen und ein tiefes Loch hinterlassen? Ein Loch, dass hinunter geht. Bis in die Tiefe. Ein Loch, dass alles in sich zieht. Ein schwarzes Loch, voller dunkler, magischer Energie. Ein Loch, wie das in Tims Herz. „Doch eines Tages“, denkt er, „Eines Tages, da wird es dünner und dann bricht es.“

Sie lag neben ihm. Ihre Brust hob und senkte sich. Ihre Haut funkelte wie ein Diamant. Sie war sein Diamant. Sie war das Schönste. Das Schönste für ihn. Das Schönste, was er jemals vor seine Augen bekommen hatte. Ihre Augen waren geschlossen, sie strahlten ihn trotzdem an. Er hatte immer ihre Augen vor sich. Er strich mit seiner Hand über ihre Wange und fühlte ihre seidene Haut. Sie war so wunderbar, so wunderbar, dass es ihn traurig machte, er wusste nicht warum. Wie sollte er nur schlafen können? Die Gefühle, die ihn so eben noch durchströmten, pulsierten immer noch in seinen Adern. Sie waren Eins. Sie waren auf eine Art beisammen, die Tim bisher nicht kannte.

Sie gehen an ihm vorbei. Sie sieht ihn an, hat Tränen in den Augen. Er dreht sich nicht um, ihre Blicke drücken ihn zusammen, wie eine Müllpresse ein ausgeschlachtetes Auto. Er hört seine Stimme. Hass. Er umklammert den Stein in seiner Hand, immer fester. Er bohrt sich in die Flächen, Tims Synapsen stöhnen, seine Seele nicht. Seine Seele ist leer. Sie schwebt vor ihm. Er braucht sie nicht mehr. Soll sie doch zur Hölle gehen. Soll er doch zur Hölle gehen. Er, der Glückliche, er hat sie nicht verdient.

Das Testbild rauschte. „Der ist kaputt.“, sagte ihre Stimme. „Ich weiß nicht warum, aber der flackert seit Tagen nur noch.“, sie setzte sich neben ihn. Er grinste, hielt ihr seine Hand hin. Sie nahm sie. Stille, nur das Rauschen.

„Die Sonne scheint, als wäre nichts passiert.“, die Worte dröhnen in seinen Ohren. Farin Urlaub irrt sich. Die Sonne ist hinter den Wolken. Verdeckt. Irgendwo da oben. Irgendwo da ist sie. Sie wird auch immer da bleiben. Sie bleibt. Jeden Tag, jedes Jahr. „Wobei“, denkt Tim, „Irgendwann wird auch sie verglühen. Und dann wird niemand sie mehr zu Gesicht bekommen.“ Aber bis zu diesem Zeitpunkt waren es noch Jahre. Wird es ihm noch Jahre lang so ergehen? Wird dieses Gefühl die nächsten Jahre anhalten? Die Bäumen rauschen im Wind. Stille, nur dieses Rauschen.

Sie weinte. Ihre Tränen brannten wie Säure auf seiner Haut. Sie legte sich in seinen Arm, er strich über ihre Haare. Rosenduft füllte seine Nase. Ihr Schluchzen dröhnte in seine Ohren. Sein Kopf drohte zu platzen. Warum sie weinte, weiß er erst jetzt.

Er steht auf. Er kann die Tränen nicht halten. Sie fallen zu Boden, und hinterlassen nur eine kleine verwischende Spur. Eine kleine Spur im Schnee. Die Tränen gefrieren und werden zu Eis, Eis das bricht, wenn er darauf tritt. Er geht den Weg entlang. Dieser Weg, der immer gerade heraus führt. Immer weiter. Keine Kurve, keine Unterbrechung. „Doch eigentlich.“, denkt Tim, „eigentlich muss man dem Weg ja nicht folgen.“ Er dreht, geht in den Wald. Er geht weiter. Die Äste piksen ihn und schneiden kleine Wunden in seine Arme. Er kämpft sich durch das Dickicht, bis er einen anderen Weg erreicht. Auf diesen biegt er ein. Er geht weiter. Seine Schritte werden langsamer. Er blickt gen Himmel. Die Wolken fliegen weiter. Ein Sonnenstrahl streichelt sein Gesicht.

 

Kerrin Andersen, 13.06.13

Outlaw

Wenn die Starken ihre Stärke über die Schwächen der Schwachen definieren, dann ist es besser schwach zu sein.

Wenn die Dummen ihre Dummheit mit der Schlauheit der Schlauen rechtfertigen, dann kann man stolz sein schlau zu sein

Wenn die Gesellschaft ihre Macht auf den Schultern der Einsamen erbaut, dann habe ich starke Schultern.

Dass ich nicht alleine bin, dass weiß ich sicher. Dass jeder Einzelne von uns viel erreicht, dass ist mir klar. Dass ihr es nicht seht bestätigt mich Tag für Tag.

Wir sind viele.

Du bist nicht allein.

Back in black

Hey, meine Lieben!

Es ist nun wirklich schon ein bisschen her, dass es Bewegung auf dieser Internetseite gab. Dies hat mehrere Gründe, der größte Grund ist wohl mein Umzug nach Köln. Mein Leben hat sich seit dem ganz schön geändert. Ich mich ebenfalls. So ein Umzug trägt doch wirklich zum Erwachsenwerden bei. …

Wallpaper? Ja, klar, die mache ich natürlich immer noch. Allerdings momentan weniger, Zeit ist neben der Schule teils ein Luxusgut. Da ist man froh, wenn man mal die Zeit für etwas Minecraft hat. 😀 Konzerte sind momentan auch Mangelware (die Hosen müssen eindeutig wieder touren…). Deswegen werde ich in der nächsten Zeit evtl. einfach mal andere Themen ansprechen. Versprechen tu ich dies nicht, da Versprechen sowieso nur gebrochen werden. Ich sag einfach mal sehen was  kommt.

Natürlich dürft ihr mir gerne weiterhin Anfragen schicken, wenn ihr ein grafisches Projekt habt, dass ihr selbst nicht realisieren könnt, wenn ich die Zeit habe, dann werde ich mich der Aufgabe gerne widmen.

 

Was ist nun anders auf der neuen Domain?
Eigentlich nichts. Ich habe ein wenig ausgemistet. Die früheren Beiträge sind nicht mehr vorhanden. Die Wallpaper bleiben allerdings erhalten, dort wo sie immer waren. 😀 Das gleiche gilt für die Kurzgeschichte (ja, sollten längst mehr sein) und die Konzertberichte.

 

Bis dahin…
Life long and prosper,

eure SiDDy Ritchie^^

Die Toten Hosen – 12.10.13 – Düsseldorf/Esprit Arena

Hey Ho Leute!
Es ist vorbei. 2 Jahre purste Party, viele Abende voller Spaß. Die Toten Hosen machen nun Pause, was machen wir? Nun ja, einige suchen sich andere Bands zu denen sie fahren können, manche spaaren ihr Geld für die nächste Hosen Tour.
Ich erzähle euch nun von meinen Erlebnissen beim Tourabschluss in Düsseldorf.

Es ging diesmal ziemlich früh los – am Samstag vor dem Konzert.  Die Bahnfahrt war diesmal leicht anstrengend, von Rendsburg nach Neumünster, dort lernte ich die metallene Stimme aus der Sprechanlage hassen. Der Zug nach Hamburg hat Verspätung. nein, er fällt sogar aus – juhu. … 1 1/2 Stunden später ging es dann doch weiter. In Hamburg hahbe ich natürlich meinen Anschlusszug verpasst, um dann endlich doch weiter Richtung Essen zu fahren. Eigentlich geplante Ankunft – 16:55, tatsächliche Anknunft – 19:55. Wie sollte es auch besser anfangen?

07.10 13 – Fortuna Düüüüüseldorf

Kommen wir zu den wichtigeren Sachen. Am Sonntag haben mein Kumpel Simon (der mir freundlicher Weise einen Pennplatz gesponsort hat) uns spontan entschieden am nächsten Tag in die Arena zu fahren. Montag also auf nach Düsseldorf, ab Richtung HBF und von da aus dann zur Heinrich-Heine-Allee (zu Fuß, immerhin hatte ich ja nichts besseres zu tun.)  Von da aus ins Stadion. Dort erlebte ich wirklich Fussball zum abgewöhnen. In der ersten Halbzeit hat Fürth 10 mal aufs Tor geschossen, die Fortuna sensationelle null mal. Muss ich mehr sagen? Nein. Die erste Halbzeit war nicht weiter spannend, eher frustrierend. Die zweite Halbzeit dagegen hat klar gemacht, dass die Fortuna manchmal doch was kann. Ca. 15 Minuten nach Anpfiff der zweiten Hälfte Tor für Fortuna, dass ganze wiederholten die Jungs noch einmal. Endergebnis 2:1. Die letzten 10 Minuten waren Herzinfarkt verdächtigt. Giefer segelt am Ball vorbei, der fliegt einem Fürther vor die Füße, zum Glück ist ein Fortune todesmüttig zwischen Ball und Tor gesprungen.

10.10.13 – Städtekunde

Am 10. ging es ein bisschen durch die Städte, man ist ja immerhin nciht immer in NRW. In Essen habe ich mir eine Freundin eingepackt und dann ging es los nach Düsseldorf. Dieses wunderschöne Pflaster, mit diesem wunderschönen Burgturm, dem Fortuna Fanshop und einer genialen Pizza.
In Düsseldorf angekommen ging es erstmal zum Fortuna Fanshop, immerhin brauchte ich ein neues T-Shirt. Danach kurz an den Schlossturm auf die Rheintreppen, übliches Sightseeing: Ratinger Hof (Stone), Altstadt, Uerige, Lupo. Okay, hier gibt es einen Tipp für euch. Wenn ihr mal in Düsseldorf seid und Hunger habt, dann geht ins Lupo und besorgt euch eine Pizza und vergesst nicht nach Knoblauch zu fragen! NAchdm ich Altbiersenf besorgt habe und noch etwas durch die Altstadt und den Rest der Stadt getourt war ging es dann los in die „verbotene Stadt“.
Nachdem der Zug in *öln gestrandet war sind meine Freundin und ich ein bisschen durch die Gegend gelaufen. (Man wird man am Dom oft von Christen angesprochen, nächstes mal nehme ich mir ein Schild mit der Aufschrifft „Nein, ich möchte gerade nicht über Gott sprechen“ mit ) Nachdem wir dort auch was herumgelaufen sind traute ich meinen Augen kaum, da ist man einmal in *öln und läuft spontan einem „Star“ über den Weg. Der Herr Sarazar vom LPT-Team. Nein ich habe ihn nciht angesprochen, er sah sehr beschäftigt aus, wir mussten sowieso rechtzeitig um 18 Uhr am HBF sein, da ich eine Freundin treffen wollte, die dort mit dem Zug ankam. Mit der lieben Wendy sind wir dann noch zu einem Bekannten gefahren, haben ein Bierchen getrunken und dann ging es sehr spät wieder zurück nach Essen.

12.10.13 – Tourabschluss

12 Uhr. Treffen am HBF in Essen. Die Fahrt nach Düsseldorf war laut, spaßig und Bierhaltig. 😀 Gegen 13:30 Uhr waren wir an der Halle, dort hierß es am Nord-Ost Eingang, dass es dort wohl keine Bändchen mehr gibt, schnelle Fußschritte zum Süd-West Eingang brachten uns dann doch noch unsere erste-Welle-Bändchen ein. Wir setzten uns an den Straßenrand und sabbelten noch etwas, allerdings musste ich dann los und noch ein paar Leute treffen, immerhin ist es die letzte Chanze gewesen um der ganzen Crew die Hände zu schütteln. Ganz vorne an den Schleusen traf ich auf Mario, Yvo, Campina und ach so viele andere, wenn  ich sie alle aufzählen würde, dann würde ich morgen noch hier sitzen.
Springen wir was weiter, nach Einlass formierten wir uns im Innenraum. Die erste Vorband hatte zu dem Zeitpunkt schon gespielt, dafür kamen kurze Zeit später allerdings die Donots auf doe Bühne. Es war wie immer gut, duie üblichen verdächtigen Songs wurden gespielt, die Menge tobte zwar nicht, machte sich allerdings gut warm. Wer tanzen will, dem empfehle ich den dritten Support-Akt des Abends – Madness.

Endlich ging es los. Die Lichter gingen aus – die Menge tobte. Danach erklangen die ersten Töne vom Intro – es wurde lauter. Nachdem die Jungs auf die Bühne sprangen drehte die Menge durch. Die gewöhnliche Folge nahm ihren Lauf – Ballast der Republik, Altes Fieber, Auswärtsspiel. Altes Fieber. … Das erste mal am Abend, dass mich ein leicht unbehagliches Gefühl überkam. „Und immer wieder, sind es die gleichen Lieder…“ Danach gab es den ersten Kracher des Abends – Alles wird Gut. Der Menge hat es gefallen, mir allerdings war das folgende Lied doch wichtiger, denn dieses Konzert war wirklich der Moment, an dem man hängt wenn man zurück denkt.  Das ist der Moment war mein erster Lieblingssong der Platte und es war das letzte mal, dass ich ihn live hören würde, schon ein komisches Gefühl. Alles was war und danach Heute hier morgen dort, ein Lied das jedem Tourenden aus der Seele singt. Bonnie und Clyde, Ein guter Tag zum fliegen, Sascha, Paradies. Inzwischen war ich in der 2./3. Reihe angekommen und hatte eine ganz feine Sicht auf den Herrn Frege, der sich noch einmal ziemlich ins Zeug legte um der Menge zu zeigen, was er so kann. Niemals einer Meinung, Alles aus Liebe, HELDEN UND DIEBE. Letzteres war ein super Beispiel dafür, wie die Menge die Jungs beeinflussen konnte. Nachdem vor Monaten eine Aktion gestartet wurde und immer mehr Leute es gefordert haben. Europa, mit der bekannten Widmung an die Leute von Oxfam und Pro Asyl natürlich auch mit der Erwähnung der letzten Flüchtlingsopfer. Danach Pushed Again, mir fällt nicht mehr ein als „Hammer“. Schrei nach liebe, Liebeslied, Steh auf wenn du am Boden bist, Hier Kommt Alex, Wünsch DIR was, verschwende deine Zeit und zum vervollständigen des Sets Tage wie diese.
Danach folgten 4 starke Encores. der erste begann mit Opel-Gang und endete mit der Düsseldorf Hymne, mit dem Gedanken, dass es nicht mehr lange dauern würde bis sie das letzte mal nach vorne kommen bewegte ich mich in der Menge etwas zurück um bei meinen Freunden zu sein. Encore 2: Achterbahn, Far far away, ZKJ, Schönen Guß, auf wiedersehen. Die Fahnenschwenker taten ihre Pflicht, die Stimmung schien noch ein letztes mal aufzukochen. Nächster Encore: Draußen Vor Der Tür, die Menge setzte sich, nennt mich Memme, aber mir floßen ein paar feuchte Tränchen über die Wange. Freunde… … Ich weiß nicht was ich schreiben soll… Reisefieber – pogo! Danach You’ll Never Walk Alone. Es war mir ziemlich sicher, dass es noch Zugaben geben würde. Ich muss ehrlich sagen, dass die Menge in Kiel lauter war, als es Zugaben gab, aber hey ho, es musste hier sein. Halbstark und danach natürlich das Wort zum Sonntag.

Das war’s. Als ich mich umblickte sah ich mehrere Leute die ein paar Tränchen fließen ließen. Die Stimmung schwankte zwischen Europhie und Traurigkeit. Ich weiß wirklich nciht was ich jetzt noch schreiben soll. Es war halt etwas besonderes. (Hört sich das nun kitschig an?) Es war eigentlich nur irgendeine Tour, irgendeiner Band, aber letztendlich waren es halt dann doch die Hosen. Ich habe bei den Konzerten und allgemein in der Community so viele nette Leute kennen gelernt. Viele nenne ich Bekannte, manche Freunde und einige möchte ich nicht mehr missen. Ich bedanke mich für viele schöne Momente, die unvergesslich sind und ich freue mich auf das nächste Mal.

You’ll never walk alone, bis zum bitteren Ende!
Haut rein, gebt Gaß!

Eure Sidney

Setlist:

Intro
(Drei Kreuze (das wir da sind))
Ballast der Republik
Altes Fieber
Auswärtsspiel
Alles wird gut
Das ist der Moment
Alles was war
Heute hier, morgen dort
(Hannes Wader cover)
Bonnie & Clyde
Ein guter Tag zum Fliegen
Sascha …ein aufrechter Deutscher
Paradies
Niemals einer Meinung
Alles aus Liebe
Helden und Diebe
Europa
Pushed Again
Schrei nach Liebe
(Die Ärzte cover)
Liebeslied
Steh auf, wenn du am Boden bist
Hier kommt Alex
Wünsch DIR was
Verschwende deine Zeit
Tage wie diese

Encore:       

Opel-Gang
Hang On Sloopy
(The McCoys cover)
Der Bofrost Mann
Düsseldorf Hymne

Encore 2:
Achterbahn
Far Far Away
(Slade cover)
Zehn kleine Jägermeister
Schönen Gruß, auf Wiederseh’n

Encore 3:
Draußen vor der Tür
Freunde
Reisefieber
You’ll Never Walk Alone
(Gerry & The Pacemakers cover)

Encore 4:
Halbstark
(The Yankees cover)
Wort zum Sonntag

Da war doch was… Konzertbericht – Die Toten Hosen – Berlin – Tempelhof – 09.08.13

Hey Ho Leute!
Die letzten Wochen/Monate ist hier kaum Bewegung gewesen auf meiner Heimatseite. Der Grund – die Zeit, Schule und so weiter. Ihr wisst schon – das übliche. Leider, leider hat das auch meine Konzertberichte von Berlin und Hamburg gefressen, die ich euch nur zu gerne vor die Augen gesetzt hätte. Vielleicht hole ich die nach, ich verspreche aber lieber nichts, aber für Düsseldorf da werde ich einen schreiben, das habe ich mir auf jeden Fall fest vorgenommen. ;D Wollenw ir doch mal gucken was in der letzten Zeit sonst noch passiert ist. (Das wäre um einiges leichter, wenn ich kein Kurzzeitgedächtnis hätte). Eigentlich ist sogar recht wenig passiert. Naja okay, die FDP wurde gestern aus der Regierung gekickt, die CDU hat Stimmen dazu gewonnen… Aber wir wollen ja von schönen Dingen reden hier. Ach ich mach es einfach so:
Das beste was in den letzten Monaten passiert ist (neben dem Tor für Fortuna vor ca. 10 Sekunden) waren wohl die Stunden vor dem Toten Hosen Konzert in Berlin am 09/08 und das Hosen Konzi am 29/08 in Hamburg. Und nun werde ich doch einfach mal spontan die Konzert Berichte nachholen. Vielleicht nicht so ausführlich wie ihr es gewohnt seid, aber immerhin :)

Die Toten Hosen – Berlin – 09.08.13

Es fing alles schon am Donnerstag an. Da setzte ich mich wie sooft in Rendsburg in den Zug, habe der Hochbrücke auf wiedersehen gewunken und landete nach einiger Zeit in Berlin. Eine Stadt mit der ich viel verbinde. Meine Kindheit lang habe ich die Stadt bewundert und geliebt, war auch des öfteren da, habe ja eine Tante dort. Drei mal dürft ihr raten wo ich das Wochenende übernachten durfte. Sprung zum nächsten Tag.
Freitag morgen ca. 10 Uhr. Mit der mRingbahn in Richtung Tempelhof und dort dann erstmal versuchen den Platz zu überblicken… Also der Platz der dort zur Verfügung steht würde hier im Norden sofort genutzt werden um ein paar Kühe darauf scheißen zu lassen. Ich dachte mir einfach mal „Hey, ich gehe nun einfach mal da hinten lang. da sehe ich mehrere Menschen auf einem Fleck.“ Richtige Vermutung, als ich näher kam sah ich Fortuna und Hosen Shirts  – hier musste ich richtig sein. Da saß dann auch die liebe Yvonne, mit der Campina und, ach Gott, so viele andere nette Leute. Wir setzten uns vor die Schleuse und reservierten unseren Platz – Bierchen. In den nächsten ca. 4 1/2 Stunden dann immer wieder gute Laune, gefolgt von emotionalen Erbrechen. Als der Herr Piano kam gabs live Musik auf die Ohren (und irgendeinen selbstgebrannten Schnaps der schwer die Kehle herunter lief). Der Veranstallter (oder dessen Heini… also der Kerl der da mit dem Megafon herum lief) war nicht unser bester Freund. „Der Einlass wird sich wohl verzögern“ – yippi yah yeah Megafonheini. Das beste war wohl die Ansage, dass PET-Flaschen bis 0,5 L erlaubt seien, beim Einlass sah das alles anders aus. … Trost gab es aber auch, der Campino kam kurz auf einem Roller herbeigefahren, nur zum Absteigen und in Kontakt treten war der Herr wohl zu faul. Meg’n’Jez sahen das anders. Die kamen an die Schleuse haben ein bisschen gewunken und die Meggie genoß ihr (extrem lautes) Geburtstagsständchen. (Ich glaube sie hat sogar ein Tränchen unterdrückt)

Ich mache einen kleinen Sprung, nach Einlass vor der Bühne ist nämlich kaum etwas passiert. Vielleicht habe ich sogar etwas gedöst. Also falls schnarchen aus den ersten Reihen kam – sorry!
Irgendwann, so ca. 18 Uhr (?) kam die erste Vorband auf die Bühne – die Broilers. Also ich habe mich ja auf die Jungs gefreut! Die Jungens neben mir wohl auch – Pogo! Das Set war richtig gut meiner Meinung nach, die Stimmung war hammer und doch gab es einen Fehler. Einen entscheidenden Fehler! Ich habe die Hosen ja selten zu kritisieren. Aber nun mal im ernst. Warum? Warum meine lieben Herren. Warum lässt man die Broilers VOR Kraftklub spielen lassen. Ich bin anscheinend nicht die einzige Stimme die dies bemängelt. Meines wissens sind es sogar viele. Also tut mir leid, aber diese Band ist einfach nichts für mich im Radio nicht und live nicht.

Als wir von den Jungs erlöst waren, ääähm, als die Jungs mit ihrem Set fertig waren, kam der letzte Warte-Block. Danach die Hosen. Wer da war wüsste nun vielleicht eher als ich was er schreiben könnte. Ich fasse mich kurz. Es war geil! Die Stimmung war allgemein gut (geht aber noch besser). Ich war eher vom Publikum enttäuscht als von den Hosen. Campino bittet die Leute sich hinzusetzen und nicht einmal 50% der Leute probieren es. Es war eng, ja, aber man kann sich doch etwas hinhocken und guten Willen zeigen. Wobei ich an dieser Stelle auch sagen muss, dass der Herr Campino sich wirklich langsam mal eine andere Ansage einfallen lassen könnte, denn nicht jeder ist Fortuna Fan. Das Lied war meine ich „Steh auf“. Sonst muss ich wirklich sagen ist es zu lange her etwas dazu zu schreiben.
Allgemein kann ich nur sagen – wenn ihr auf einem Hosen Konzert ward, dann wisst ihr schon wie es war. 😀
Fotos kann ich euch nicht bieten, und für die Setlist verweise ich auf das dth dta klickste hier.

Sososososo… Ganz ehrlich ich habe gerade keine Lust nach Rechtschreibfehlern zu suchen, aber ihr dürft das gerne tun. Und demnächst geht es hier weiter zum Konzert(nach)Bericht aus Hamburg.

Die Toten Hosen – Sparkassenarena/Kiel – 17.05.2013

Mir tut alles weh. Meine Stimme vermisse ich seit dem gestrigen Abend. Meine Füße schmerzen bei jedem Tritt. Trotzdem zieht sich ein Lächeln über mein Gesicht.

Kaum von der Schule zu Hause werden die letzten Sachen gepackt. Alles dabei? Geld, Kippen, Kaugummis, bloß nicht das Ticket vergessen. 14:27 kommt der Zug, der mich aus meiner trostlosen Stadt entführen soll, über die Brücke nach Kiel, der heutigen Hauptstadt der guten Musik. In Kiel angekommen schlendere ich zu erst die Ringstraße hinauf, zu meinen Cousin, da gibt’s lecker Essen und das sogar kostenlos! Das Angebot nehme ich natürlich gerne an. Danach noch ein kurzer Besuch bei einer Freundin, kurz auf die Uhr geschaut – 17:00 Uhr so langsam sollte ich mal Richtung Halle flanieren. Auf dem Weg noch zur Tanke, ein paar Bierchen holen, 10 Minuten später ziert die Ostseehalle meinen Blick. (Jaja, ich weiß, Sparkassen Arena, für mich ist und bleibt’s die Ostseehalle!) Diesen Beitrag weiterlesen »

20.04.2013 – Chili Con Pepper – Markthalle/Rendsburg

Es war mal wieder ein Wochenende ohne Plan. So fängt es ja oft an. Diesesmal aber nicht! 😀

Samstag Abend 20 Uhr, mein bester Freund, Hen, holt mich ab, kurzer Zwischenstop bei Anna, kurz sabbeln und dann wieder los. Immerhin geht um 21 Uhr die Party los.
Ich bekomme endlich mal die Möglichkeit mir die Markthalle anzusehen, eine Kneipe in Rendsburg an der ich fast jedes Wochenende vorbeischlender ohne reinzugehen. Am 20 April aber sollte sich das ändern. Denn eine meiner absoluten lieblings Coverbands gastiert im Rahmen des „Kleinen Kneipenfests“ dort. Die Rede ist natürlich von „Chili Con Pepper“!

Also gegen 21:20 saßen Henni und ich dann vor der Markthalle, ich trank mein Bier noch aus. Danach langsam antasten. Die Kneipe war rammel-dicht! Also wirklich dicht! Aber da die Schalldämpfung der Kneipe es erlaubte die Musik auch draußen zu hören blieben wir halt draußen und haben uns einen Tisch geschnappt. Der Sound war trotz der Wände und der armen kleinen Glaßtür wirklich gut. Aber natürlich usste ich es genauer wissen. Nachdem Kumpane #2, Dennis,  angekommen war sind wir also erstmal rein. Die Hoffnung schnell an ein Bier zu kommen verwarf sich schnell, eine Mauer aus Menschen zwischen Eingang und Theke. Bewegungsfreiraum ~0,02cm pro people. Raumtemperatur 2° unter Hölle. Aber hey ho, der Sound war gut! Je Stunde eine Pause (damit die Leute von Kneipe zu Kneipe, bzw. von Band zu Band wechseln können)

Auch wir sind irgendwann rübergegangen ins Recall, es war allerdings wirklich kein durchkommen nach oben zum Akt, deswegen schnellstmöglich wieder zurück zu den Chilis. Rechtzeitig zur Hälfte des letzten Blocks und den Zugaben.
Das war es dann allerdings auch schon fast. Nach dem Konzert konnten wir noch etwas mit den Chilis schnaggen, Bierchen trinken (ja man kam jetzt an die Theke). Die Setlist habe ich euch auch mitgebracht und ein paar Fotos. Und wie immer den Tipp: Wenn die Jungs in eurer Gegend sind, dann gönnt euch ein gutes Konzert!

Kurzgeschichte – Aufwachen… (remake)

Ich habe die Geschichte noch einmal überarbeitet um mit ihr beim Poetry Slam an den Start gehen zu können.
Ergebnis war gut – 4. Platz, knapp neben das Treppchen gesprungen!

 

Das Aufwachen

Andreas wachte von dem ohrenbetäubenden Klingeln auf, das ihn jeden Morgen aus dem Schlaf riss. Er lag in seinem Bett – wie jeden Morgen. Wie jeden Morgen streckte er seine Hand aus und schlug wild mit dieser neben sich auf dem Bett herum, bis er seinen Wecker fand. Er stand auf – wie jeden Morgen – er machte sich fertig und ging zum Bus – wie jeden Morgen. In der Schule angekommen begrüßte er seine Freunde – wie jeden Morgen – und ging in seine Klasse. „Mal wieder ein Tag wie jeder andere.“, dachte er sich im Stillen.  Diesen Beitrag weiterlesen »

28.11.2012 – Die Toten Hosen – Hamburg (O² World)

So Leute etwas verspätet dieser Bericht, aber der Schulstress hat es in den letzten Tagen nicht anders zugelassen!

Es war ein Donnerstag morgen wie jeder andere! Ich glaube so ähnlich fangen alle meiner Konzertberichte an… Ich stehe wie immer auf, ab zur Schule, mehr oder weniger etwas lernen und dann halt nach Hause, schnell futtern, Bahnhof, mal wieder das Gleis 1 Richtung Hamburg. Zur Verpflegung ein Energydrink, gute Musik für die Fahrt und nach 1 Stunde und 29 Minuten oder so ist man am Hamburger Hbf angekommen. Da dann zum ersten mal in eine Straßenbahn steigen und Richtung Stelingen (Arenen) fahren. Laut Plan aus dem Internet soll man in einen Bus steigen, der steht auch da! Problem nur der Busfahrer würdigt einen keines Blickes und als sich dann 10 Leute davor versammelt haben macht der nur die Tür auf und labert uns Hosen-Fans an „Was soll der Scheiß, ich habe Pause!“ Ja, nach diesem wunderbaren Eindruck eines Hamburgers fragt man dann nochmal ganz nett, wie man denn sonst zu der Arena kommt. Diesen Beitrag weiterlesen »

23.11.2012 – Die Toten Hosen – Düsseldorf

Donnerstag – 5:30:
Aufstehen – eine Beschäftigung, die ich am liebsten aus meinem Handeln streichen würde, leider unmöglich. Der Tag beginnt wie jeder andere: Das übliche fertig machen und zur Schule. An diesem Tag gab es fast nur Referate zu hören, denen man irgendwann nicht mehr folgen konnte. Naja egal die 6 Schulstunden gehen recht schnell um. Gegen 13:30 ist mann dann endlich zu Hause, schnell die letzten Sachen packen, während Omi  Milchreis kocht.

17:10 – Ab zum Bahnhof um 18:30 noch schnell im Kiosk etwas Verpflegung kaufen und um
18:50 in den Zug steigen und auf geht’s.
Mal wieder gehts los in Richtung Düsseldorf, die wohl schönsten Stadt in der ich bis jetzt war.  Nur ein sollte mich noch vom Ruhrpott trennen – die Zugfahrt. Von Rendsburg gehts auf nach Hamburg von dort aus im IC nach Dortmund und weiter nach Essen.

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